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Hyperinflation durch eine steigende Geldmenge

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Dann Drucken wir einfach Geld

Kommt die Hyperinflation in die USA?

Zurzeit spielt sich etwas unfassbares in den USA ab. Verzweifelt versucht die US-Notenbank die Folgen der Finanz- und Wirtschaftskrise abzumildern. Die eigentliche Aufgabe einer Zentralbank ist die künstliche Beschränkung des Geldumlaufs. Denn dem Geld liegen in der heutigen Zeit keine realen Werte gegenüber wie zum Beispiel Gold oder Weizen in früheren Zeiten (siehe auch Werte und Schulden – Privatkredit und Lokale Währungen gewinnen an Bedeutung). Dies steuert sie hauptsächlich durch den Leitzins. Banken können sich in der Höhe des Leitzins Geld von der Zentralbank leihen. Diese lässt es einfach entstehen. Wenn die Banken das Geld wieder zurückzahlen, wird das Geld dem Wirtschaftkreislauf wieder entzogen. Faktisch wird die Geldmenge derzeit durch die US-Notenbank aber kaum beschränkt, denn der Zinssatz wurde von Ihr vor kurzem in einem Korridor zwischen 0 bis 0,25 % festgelegt. Die Banken bekommen Geld fast umsonst. Zusätzlich hat die US-Notenbank diese Woche nicht nur diesen Zinskorridor bestätigt, sondern auch angekündigt US-Staatsanleihen aufzukaufen, um die langfristige Zinsen abzusenken. Dadurch wird die Geldmenge noch weiter erhöht, denn die US-Notenbank erzeugt das Geld für den Rückkauf wieder elektronisch. Früher hätte der Staat dazu die Geldpresse angeschmissen, heute ist dies ein Knopfdruck. Was passiert jedoch, wenn die Geldmenge also das Angebot an Geld wächst. Das Vertrauen in die Werthaltigkeit des Geldes sinkt. Händler erhöhen die Preise. Aufgrund der ständig steigenden Preise versuchen die Menschen ihr Geld möglichst schnell auszugeben und flüchten in Sachwerte. Das Vertrauen in die Währung sinkt immer weiter ab. Es kommt zu einer Inflation oder sogar zu einer sogenannten Hyperinflation. Der Wert des US-Dollars wird demnach bei der in dieser Woche angekündigten Geldpolitik der US-Notenbank an Wert verlieren. Bei den hohen Schuldenstand der USA auch nicht verwunderlich. Denn auch die hohen Schulden der USA wären bei einer Hyperinflation bald nichts mehr Wert und der US-Staat könnte mit einer Währungsreform von neuem anfangen. Was dies jedoch für katastrophale Auswirkungen auf die gesamte Weltwirtschaft hätte, wenn die Leitwährung US-Dollar massiv an Wert verlieren würde, mag momentan keiner beschreiben. Die Folgen der massiven Erhöhung der Geldmenge waren in der Vergangenheit verheerend. Wie beispielweise in den Südstaaten der USA während des Bürgerkriegs von 1861-1865. Damals haben die Südstaaten Geld gedruckt, weil sie keine andere Möglichkeiten gefunden haben, den Krieg gegen die Nordstaaten zu finanzieren. Auf dieser Seite (hier klicken) werden die damaligen Geschehnisse anschaulich auf englischer Sprache erklärt. Parallelen zu den heutigen Ereignissen zeigen sich besonders, wenn die Spekulanten als die vermeintlichen Schuldigen an der Misere von der Bevölkerung angesehen werden. Wird sich ein ähnliches Szenario in den nächsten Monaten und Jahren in der heutigen USA ereignen?

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